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03.08.2017, 13:28 Uhr

CDU Lautertal weist SPD-Kritik zurück

 Mit Verwunderung nimmt die CDU-Fraktion in Lautertal die Kritik der Lautertaler SPD zur Kenntnis. „Vor gerade eineinhalb Jahren ist die Lautertaler SPD mit dem Slogan ‚Lautertal muss eigenständig bleiben‘ in den Kommunalwahlkampf gezogen. Jetzt kann es ihr offensichtlich gar nicht schnell genug gehen, Lautertal mit Ulrichstein zu fusionieren“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Reiner Seibert.

Lautertal -  Entgegen der verwunderlichen Interpretation seitens der SPD Fraktion erscheint eine Machbarkeitsstudie zur Gemeindefusion unserseits nicht abschließend. Es erscheint dahingehend notwendig sich allen Optionen zu öffnen, auch wenn das lediglich (nur) zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit führen würde.

Die CDU begrüßt ausdrücklich die Initiative von Bürgermeister Heiko Stock, einen Diskussionsprozess in Gang zu setzen, wie und in welcher Form Lautertal mit den Nachbarkommunen kooperieren kann. Aus diesem Grund habe man der Machbarkeitsstudie, deren Kosten zum größten Teil vom Land Hessen getragen werden, zugestimmt, die diese Möglichkeiten ausarbeiten soll, ohne dass man sich damit auf eine Fusion mit Ulrichstein vorzeitig festgelegt hätte. „Wir sind erst am Beginn des Diskussionsprozesses und in diese Richtung geht auch der Vorstoß der CDU-Verbände Herbstein-Lautertal, Grebenhain und Freiensteinau, in welcher Form interkommunale Zusammenarbeit möglich wäre“, so Seibert weiter.

Eine mögliche Fusion kann daher immer erst am Ende eines solchen Diskussionsprozesses stehen, bei dem schließlich auch die Bürger mitgenommen werden müssen. Vorher sollten die Möglichkeiten einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit geprüft werden. Genau daran beteiligt sich die CDU-Fraktion in Lautertal und erweitert somit, wie in der Begründung zur Machbarkeitsstudie angeregt, den Kreis potentieller Kooperationspartner. „Die SPD appelliert nur an die Nachbarkommunen, wir reden mit ihnen“, bringt es Seibert auf den Punkt.

Zum Abschluss stellt Reiner Seibert fest: „Am Ende kommt es darauf an, wie wir kommunale Leistungen erhalten und die Abgabenlast für die Bürger auf einem verträglichen Maß halten können.“