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18.06.2018, 12:43 Uhr
CDA diskutiert über die täglichen Herausforderungen des Einzelhandels

LAUTERBACH (ws). „Der stationäre Handel muss sich permanent neu erfinden“, formulierte Michael Kullmann, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Mitte für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland die tägliche Herausforderung des Einzelhandels. Kullmann war aus Wiesbaden zu einer lockeren Gesprächsrunde über die „Zukunft des Einzelhandels im ländlichen Raum“ ins Café Hammerl nach Lauterbach gekommen, zu der die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft eingeladen hatte. „Es wird nicht alles online abgewickelt“, erläuterte Kullmann, das traditionelle Ladengeschäft habe nach wie vor Zukunft. Hier würden die meisten Kundenkontakte gepflegt.

Bei Kaffee und Kuchen war im Café Hammerl die Zukunft des Einzelhandels Thema einer Gesprächsrunde mit dem Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), Michael Kullmann (Dritter von rechts). Foto: Stoepler
Einhelliger Wunsch der Gesprächsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel, dem Kreistagsvorsitzenden Dr. Hans Heuser, dem Ersten Stadtrat Lothar Pietsch (alle CDU)  sowie dem stellvertretenden CDA-Landesvorsitzenden Uwe Meyer und dem osthessischen Bezirksvorsitzenden Klaus  Schwab und dem Kreisvorsitzenden werner Stoepler war die Stärkung der Innenstädte. Die Geschäftswelt habe nicht nur eine wichtige Funktion bei der Versorgung der Bürger, sondern auch für das gesellschaftliche Leben einer Stadt. Auf Landesebene werde es Ende August in Frankfurt einen Innenstadtgipfel geben mit Vertretern des Handels, der Gastronomie und der Industrie- und Handelskammern, erläuterte Kullmann. Auch für Lauterbach sei ein Schulterschluss wichtig, alle Beteiligten müssten an einem Strang ziehen erläuterte CDA-Kollege Pietsch.

Modellcharakter für die Städte und Gemeinden des Landes besitze der Vorstoß für eine Lauterbach App. Dieses Projekt verdiene eine breite Unterstützung, war ebenfalls einhelliger Tenor der Gesprächsrunde. Hier müssten alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Beflügelt von einem Gemeinschaftsgefühl in der Vorbereitung sei das umfangreiche Informationswerkzeug auf dem Smartphone für Einheimische und Touristen oder die Studierenden der Hochschule und das Bildungs- und Informationszentrum für Elektro- und Informationstechnik gleichermaßen interessant. Das Engagement verlange hier einen langen Atem mit stets aktuellem Informationsangebot, „die App muss sichtbar und präsent sein“, wurde als Ziel formuliert. Eine lohnende Aufgabe sei es auch, für die Anschubphase nach Fördermöglichkeiten zu suchen.